Aktuelle Seminare von und mit Andreas Böschemeyer M.A.

  1. Selbstfürsorge: Praxis der Wertimagination

    Seminar mit Andreas Böschemeyer M.A.
    03.07.-05.07.2020 – Bildungshaus St. Arbogast (Vorarlberg, Österreich)

    In diesem Seminar lernen Sie, wie Sie echte Selbstfürsorge gestalten können und den Tücken der Pseudo-Selbstfürsorge entkommen. Viel zu oft tun wir Dinge im Glauben es sei Selbstfürsorge. Wie schaffe ich es wirklich etwas für mich zu tun? Auf diese Frage möchte das Seminar Antwort geben.  Mit behutsam angeleiteten Wertimaginationen schauen wir  in Ihre wirklichen Bedürfnisse. Wertimaginationen sind bewusste Wanderungen in das Unbewusste, wo wir uns unseren wirklichen Bedürfnissen annähern können.

    Selbstfürsorge: Praxis der Wertimagination        
    03.07.-05.07.2020
    Bildungshaus St. Arbogast
    www.arbogast.at

  2. Ausbildungsseminar: WOP

    Ausbildungsseminar mit Andreas Böschemeyer M.A. – Wertorientierte Persönlichkeitsbildung (WOP)

    Wertorientierte Persönlichkeitsbildung – WOP
    Zusatzausbildung zur Mentorin/zum Mentor

    Ort: Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast, 2019 – 2021 aktuell laufend

    -> Neuer Kurs WOP ab September 2021

    Lust am Leben und Sinngefühl spüren ist für viele Menschen eine tiefe Sehnsucht und ein wichtiges Ziel. Die Wertorientierte Persönlichkeitsbildung gibt Antworten auf die Sinnfrage und sieht ihre konkrete Aufgabe darin, Menschen zu unterstützen, ihre Persönlichkeit zu bilden und zu entfalten. Das Konzept basiert auf der klassischen Logotherapie und wurde am Hamburger Institut für Logotherapie und Existenzanalyse entwickelt. Die Wertorientierte Persönlichkeitsbildung ist eine Begleitung der Persönlichkeit auf dem Weg zu sich, dem eigenen Sinnerleben und der Kunst zu Leben.

    Zielgruppen

    Angesprochen sind Personen, die über eine abgeschlossene Ausbildung und Berufserfahrung im Gesundheits-, Sozial- oder Bildungsbereich verfügen, insbesondere:

    Psychotherapeut/innen, Psycholog/innen, Pädagog/innen, Sozialarbeiter/innen,

    Mediator/innen, im Sozialbereich Tätige.

    Kompetenzen

    Die Lehrgangsteilnehmenden lernen folgende Methoden der WOP kennen und anwenden:

    – Die Wertimagination (Begegnungen mit inneren Wert- und Sinnbildern).

    – Die wertorientierte Interpretation des Enneagramms, eine Typenlehre, die neun Persönlichkeitsmuster kennt und zeigt, dass zu jedem Typus eine bestimmte Art zu denken, empfinden, fühlen und handeln gehört.

    – Das wertorientierte Gespräch, das auf den Ebenen des geistig Unbewussten, Vorbewussten und des Bewusstseins geführt wird. Es thematisiert nicht nur die eigene Befindlichkeit, sondern auch über das Individuelle hinausgehende Themen des Lebens, zum Beispiel den Mut zum Sein oder die Verantwortung für sich und anderes Leben.

    – Die Grundlagen der Logotherapie und ihrer Anthropologie.

    Sie erwerben grundlegendes Wissen über Formen psychischer Störungen, sowie über Grundlagen der Psychologie (u.a. Entwicklungspsychologie, Bindungstheorien) und Philosophie.

    Einsatzmöglichkeiten und Wirkung der WOP

    Die WOP setzt an, wo Lebenskrisen noch ohne Psychotherapie auskommen und die Persönlichkeitsbildung Unterstützung benötigt. Sie ist als Präventiv-Konzept ein eigenständiger, „dritter Weg“ neben Psychotherapie und Beratung. Der Begleitende wird nach griechischem Vorbild Mentor genannt. Durch die Methoden der WOP können Menschen, bei welchen sich Lebens- und Sinnkrisen in ihrer vielfachen Erscheinungsform zeigen (z.B. Selbstentfremdung, Sinnzweifel, Krisen in der Lebensmitte, der Lebenswende und des Alters, Erziehungskonflikte, Partnerschafts- und Beziehungsschwierigkeiten, Lebens- und Sterbensangst, Verlust, Trauer, psychosomatische Beschwerden) unterstützt werden.

    Die Methode der WOP fördert Menschen in der Weiterbildung der Persönlichkeit, der Sinnfindung in allen Lebensbereichen, der Klärung der Identitätsfrage „Wer bin ich?“ Und bei der Entfaltung der persönlichen Anlagen und damit der eigenen Persönlichkeit.

    Umfang

    Das Programm findet berufsbegleitend an insgesamt 20 Wochenenden, aufgeteilt auf zweieinhalb Jahre statt. Regelmäßige Teilnahme an den Seminaren, Bereitschaft zu Selbsterfahrung/Imagination, die Teilnahme an der Supervision, Literaturstudium und Abschlussarbeit mit Fallbeispiel sind Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss.

    Abschluss und Anerkennung

    Zertifikat „Mentor/Mentorin für Wertorientierte Persönlichkeitsbildung“ ausgestellt von der „Deutschen Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse e.V.” und dem Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast (Ö-CERT Inhaber). Anerkannt durch das Viktor Frankl Institut, Wien. Der Lehrgang ist von der Weiterbildungsakademie Österreich (wba.or.at) mit 18 ECTS akkreditiert und vom Österreichischen Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) als Weiterbildungslehrgang anerkannt. Die Ausbildung entspricht den österreichischen Fortbildungsrichtlinien für Klinische- und Gesundheitspsycholog/innen.

    Termine

    Informationsveranstaltung wird noch bekanntgegeben

    Lehrgangsstart: 17.-19.September 2021

    Aktuelle Informationen und Termine: www.arbogast.at

    Kosten

    € 5.200,- (inkl. Seminargebühr, Pausengetränke, Seminarunterlagen und Selbsterfahrung).

    Die Aufenthaltskosten und Einzelsupervisionsstunden (mind. zehn) sind separat zu bezahlen.

    Lehrgangsleitung

    Andreas Böschemeyer, MA

    Andreas Böschemeyer (M.A.), Hamburg, Studium der Philosophie, Psychologie und Sportwissenschaften, Existenzanalytiker und Logotherapeut, Logotherapeut an der Klinik Fontheim: Mentale Gesundheit

    Ort

    Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast, 6840 Götzis, Montfortstr. 88

    Anmeldung und Information

    Ein persönliches Gespräch mit dem Lehrgangsleiter ist Voraussetzung für die Aufnahme.

    Informationen unter www.arbogast.at

    Referierende

    Andreas Böschemeyer, MA

    Logotherapeut, Leiter der Hamburger Praxis für Logotherapie und Persönlichkeitsbildung, Mentor für Persönlichkeitsbildung, Dozent für Logotherapie, Supervisor (DGLE), Lehrtherapeut.

    Univ. Prof. Dr. Alexander Batthyány (Gastreferent)

    Vorsitzender des Viktor Frankl Instituts in Wien. Ausbildung in Logotherapie bei Dr. habil. Elisabeth Lukas am Süddeutschen Institut für Logotherapie. Inhaber des Viktor Frankl Lehrstuhls in Liechtenstein, lehrt am Forschungsbereich Kognitionswissenschaften der Universität Wien, Gastprofessur für Logotherapie und Existenzanalyse am Universitätsinstitut für Psychoanalyse, Moskau.

    Dr. Almut Lippert

    Dipl.-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin (VT, Ausbildungsleiterin am Institut für Beratung und Therapie in Dinklar. Weiterbildungen zur Verhaltens- und Hypnotherapeutin sowie dem NLP-Master. Trainerin für die Motivierende Gesprächsführung (MINT). Supervisorin und Dozentin, Selbsterfahrungsanleiterin an der Verhaltenstherapie Falkenried, Hamburg (VTFAW).

    Prof. Dr. Frank-Gerald B. Pajonk

    Facharzt für Psychiater, Diakon, Psychotherapeut(Verhaltenstherapie, Logotherapie nach V. Frankl) , Lehrbeauftragter für Psychiatrie und Psychosomatik an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Praxis Isartal für Erkrankungen der Psyche. hwww.praxis-isartal.de